Aufbau eines Cashflow-Statements — Schritt für Schritt
Lernen Sie die drei Abschnitte kennen und wie Sie diese korrekt aus Ihren Geschäftsdaten zusammenstellen.
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Umfassende Ressourcen für das Verständnis und die Erstellung von Cashflow-Statements in Deutschland
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WeiterlesenEin Cashflow-Statement zeigt, wie Bargeld in Ihr Unternehmen fließt und abfließt. Es’s eines der drei wichtigsten Finanzberichte neben Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung.
Sehen Sie genau, wann Geld verfügbar ist — nicht nur, ob Sie profitabel sind.
Identifizieren Sie potenzielle Liquiditätsprobleme, bevor sie zum Problem werden.
Treffen Sie informierte Entscheidungen über Investitionen und Kredite basierend auf echten Cashflow-Daten.
Erfüllen Sie HGB-Standards und Bankenvorgaben mit einem korrekten Statement.
Jeder Abschnitt des Cashflow-Statements zeigt eine andere Art von Aktivität
Der Cashflow aus dem täglichen Geschäftsbetrieb. Hier sehen Sie, wie viel Bargeld tatsächlich durch Ihre Kerngeschäfte erzeugt wird — nicht nur Gewinne auf dem Papier.
Cashflows aus Kauf und Verkauf von Anlagevermögen wie Maschinen, Gebäude oder Ausrüstung. Das zeigt, wie viel Sie in Wachstum investieren.
Cashflows aus Kreditaufnahmen, Darlehensrückzahlungen und Eigenkapitalbewegungen. Dies zeigt, wie das Unternehmen finanziert wird.
Die in Deutschland häufigste Methode — beginnen Sie mit dem Nettogewinn und passen Sie dann für nicht-Bargeld-Posten an.
Zeigt tatsächliche Geldeinnahmen und -ausgaben. Weniger häufig, aber klarer für viele Leser.
Lernen Sie, was die Zahlen bedeuten und wie Sie potenzielle Probleme früh erkennen.
Viele Unternehmen konzentrieren sich auf Gewinne, aber es’s Cashflow, der Rechnungen bezahlt
Ein Unternehmen kann profitabel aussehen und trotzdem pleite gehen. Das passiert, wenn die Gewinne auf Papier existieren (Rechnungen, die noch nicht bezahlt wurden), aber kein echtes Bargeld vorhanden ist.
Beispiel: Sie verkaufen Produkte auf Kreditbasis und erzielen einen Gewinn von 100.000 . Aber wenn die Kunden nicht bezahlen, haben Sie dieses Geld nicht in der Bank — und können Ihre Mitarbeiter nicht bezahlen.
Wenn Sie einen Kredit beantragen, werden Banken Ihr Cashflow-Statement analysieren. Sie wollen sehen, dass Ihr Geschäft genug Bargeld generiert, um Schulden zurückzuzahlen.
Deutsche Banken: Verlangen typischerweise mindestens 2-3 Jahre Cashflow-Statements, um Kreditwürdigkeit zu beurteilen.
Ein sinkender Cashflow signalisiert Probleme, lange bevor sie in den Gewinnen sichtbar werden. Sie können reagieren, bevor es kritisch wird.
Warnsignal: Positive Gewinne, aber negativer operativer Cashflow kann bedeuten, dass Sie Schulden anhäufen, um Gewinne zu zeigen.
Ein strukturierter Überblick über die wesentlichen Schritte
Beginnen Sie mit Ihrer Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Kontoauszügen. Sie benötigen die Bilanzen des Anfangs- und Endjahres, um Änderungen zu berechnen.
Beginnen Sie mit dem Nettogewinn und passen Sie für nicht-Bargeld-Posten wie Abschreibungen an. Berücksichtigen Sie dann Änderungen bei Debitoren, Lagerbeständen und Gläubigern.
Listen Sie alle Käufe und Verkäufe von Anlagevermögen auf. Das könnte der Kauf von Maschinen, Fahrzeugen oder sogar der Verkauf von nicht genutztem Vermögen sein.
Dokumentieren Sie Darlehensaufnahmen, Darlehensrückzahlungen, Eigenkapitaleinzahlungen und Dividendenzahlungen.
Die Summe aller drei Abschnitte sollte Ihrer Nettoänderung in Bargeld entsprechen. Vergleichen Sie mit Ihren tatsächlichen Kontoauszügen.
Antworten auf die häufigsten Fragen
Große Unternehmen (über 50 Millionen Umsatz) müssen es nach deutschem Recht erstellen. Für kleinere Unternehmen ist’s freiwillig, aber es’s trotzdem hilfreich für die Geschäftsführung und Banken.
Die indirekte Methode startet mit Nettogewinn und passt sich an. Die direkte Methode zeigt tatsächliche Geldeinnahmen und -ausgaben. Beide erreichen das gleiche Ergebnis — die indirekte ist in Deutschland häufiger.
Das ist häufig. Gewinne können aus Umsatzerlösen stammen, die nicht bezahlt wurden (Forderungen), oder Sie können in Lagerbestände oder Anlagevermögen investiert haben.
Excel ist ein guter Anfang. Professionelle Buchhaltungssoftware wie SAP, Sage oder spezialisierte Programme generieren es automatisch aus Ihren Buchhaltungsdaten.
Monatlich für operative Überwachung ist ideal. Aber mindestens vierteljährlich. Dies hilft Ihnen, Probleme früh zu erkennen, anstatt erst am Jahresende zu bemerken.
Deutsche Unternehmen müssen sich nach HGB (Handelsgesetzbuch) richten. Börsennotierte Unternehmen müssen IFRS folgen. Beide erfordern ein Cashflow-Statement, aber die Formate können leicht unterschiedlich sein.
Erkunden Sie unsere detaillierten Leitfäden zur Erstellung und Analyse von Cashflow-Statements. Alles kostenlos und in deutscher Sprache.
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